Wir sind in das Jahr 2026 gestartet, und vielerorts werden derzeit die Geschäftsberichte für das Jahr 2025 verfasst. Ein Begriff wird darin kaum fehlen: Nachhaltigkeit. Kaum ein anderes Wort wurde in den vergangenen Jahren so häufig verwendet – und dabei oft so beliebig, dass es beinahe zu einem Unwort geworden ist.
Für mich bedeutet Nachhaltigkeit das untrennbare Zusammenspiel von Umwelt, Sozialem und Wirtschaft. Diese drei Dimensionen stehen in direkter Abhängigkeit zueinander. Ohne eine intakte Umwelt verliert wirtschaftliches Wachstum seine Grundlage und seinen Sinn. Werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht fair und angemessen entlohntentlöhnt, können sie die Produkte, die sie selbst herstellen, nicht konsumieren. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf wirtschaftliche Stabilität und letztlich auch auf den Schutz unserer Umwelt.
Nachhaltigkeit ist für mich daher kein Modebegriff und keine leere Floskel. Sie ist eine Haltung. Ich lebe Nachhaltigkeit im beruflichen Alltag, in meiner Freizeit und selbstverständlich auch in meinem politischen Engagement. Nur wenn wir Verantwortung ganzheitlich denken und handeln, sichern wir eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen.